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Wasserversorgung in Reinbek darf nicht zum Spekulationsobjekt werden!

Reinbek, den 25.02.2019. Trinkwasser ist ein Baustein der Daseinsvorsorge, der in öffentlicher Hand verbleiben sollte. In Reinbek erfolgt bei großer Zufriedenheit aller Kunden die Trinkwasserversorgung seit 1934 durch die Hamburger Wasserwerke (heute Hamburgwasser) als kommunaler Wasserversorger. Leider setzt nun eine Mehrheit der anderen Fraktionen und unsere Stadtverwaltung diese Partnerschaft mit dem Ziel höherer Einnahmen für die Stadt aufs Spiel.

Wasser ist unser wichtigstes Lebensmittel!

Der Vertrag mit Hamburgwasser soll im März 2019 zum 31.03.2024 gekündigt und nachfolgend ein neuer Konzessionsnehmer durch eine öffentliche Ausschreibung gefunden werden. Die schlechten Erfahrungen anderer Kommunen (an der Spitze Berlin) mit einer solchen Vorgehensweise und der Privatisierung der Wasserversorgung werden ignoriert. Stattdessen scheint man zu hoffen, die öffentliche Ausschreibung so steuern zu können, dass kein privater Anbieter zum Zuge kommt. Unsere Frage, durch welche Maßnahmen der Ausgang einer öffentlichen Ausschreibung gesteuert werden könnte, blieb - wenig überraschend - bisher unbeantwortet. Wir halten es für unverantwortlich, aus reinem Gewinnstreben die gesicherte Wasserversorgung Reinbeks aufs Spiel zu setzen. Die Wasserzeche zahlt am Ende der Reinbeker Bürger.



Einen Bericht zu den Folgen einer möglichen Privatisierung der Wasserversorgung können Sie hier nachlesen:

Hohe Wasserpreise in Berlin.



Ihre FDP Fraktion Reinbek



Bernd Uwe Rasch